Zur Person

Unter dem Fuße des Schlerns, der Hausberg von Südtirol, bin ich aufgewachsen. Viele Hexenverbrennungen gab es hier, trotz allem wurden sie nicht ganz ausgerottet …
Großmutter, Mutter und Tochter.


Sicher habe ich bereits von meiner Großmutter viele Gaben mitbekommen, leider war es ihr nicht möglich, ihren sechsten Sinn zu offenbaren, da damals die Bevölkerung zu verschlossen war. Auch meine Mutter hat die Sensibilität, viele Ereignisse vorherzusehen oder zu spüren, sowie die Begegnung mit den verstorbenen Seelen, Hinterbliebenen wahrzunehmen. Auch für sie ist es schwierig, damit umzugehen. Sie will es heute noch nicht glauben, da diese Thematik seit jeher und noch heute in Südtirol Tabu ist.


Seit Kindheit an, soweit ich mich zurückerinnere, hatte ich immer schon Begegnungen mit verstorbenen Seelen. Nur wusste ich als 3- oder 4-Jährige nicht, dass diese Menschen, die ich immer und immer wieder sah, für andere nicht sichtbar waren.


Anfangs hatte ich Angst und wollte diese Orte, zum Beispiel mein Spielzimmer, dort waren immer 4 Seelen anwesend, nicht mehr aufsuchen. Ich fand auch leider kein Gehör bei meinen Eltern, da sie meinten, ich hätte eine ausgeprägte Fantasie. So begann ich, dies für mich zu behalten und mich an diese Gesichter zu gewöhnen. Auch war es stets meine größte Freude, meine Augen zu schließen und dann sah ich viele kleine Flimmerchen und Sternchen – sehr oft in bunten Farben.

Bereits in der Wiege wälzte ich mich hin und her, dies tat ich vor dem Einschlafen bis ich 25 Jahre alt war. Mit dieser Methode ging ich in eine Art Trance. Unbewusst tat ich vieles, um mich stets im Kontakt zu halten mit der geistigen Welt, dies war vielleicht auch ausschlaggebend dafür, dass sich bereits im Kindergarten meine Eigenart oder Anderssein herauskristallisierte.
Ab dem 10ten Lebensjahr verschwanden diese Begleiter und tauchten mit 20 wieder auf. Bis dahin hatte ich mit der Religion große Auseinandersetzungen, war fasziniert vom Kartenlesen und dem Tischleinrücken. 


Mein Weg führte mich dann über die Handelsschule zur Masseurin, Fußpflegerin, Kosmetikerin, und somit legte ich den Baustein für meine Berufung.
Meine allererste Massage war bereits ein Erlebnis, das mich die darauffolgenden Jahre sehr vorsichtig sein ließ. Während ich noch so massierte, wie ich es gelernt hatte, wurde mir plötzlich ganz heiß und ich schloss die Augen. Irgendwie ging dann alles von alleine, ich merkte, dass ich nicht mehr ganz gegenwärtig war und doch war ich es.
Als ich zwischendurch dann die Augen öffnete, wurde mir bewusst, dass ich meine Motorik nicht mehr unter Kontrolle hatte. Ich machte eine Massage mit so eigenartigen Zeichen, die ich nicht verstand und noch nie gelernt hatte. Aber ich ließ es geschehen. Danach musste ich mich zur Ruhe legen. Von 11 Uhr morgens bis am darauf folgenden Tag 14 Uhr schlief ich tief und fest.
Niemand wusste mir zu erklären, was da geschehen war. Für mich hieß das nur: So etwas darf mir nicht mehr vorkommen.


Heute weiß ich, dass ich damals bereits als Medium fungierte und eine Art Reiki gab, das ich bis heute noch nie gelernt habe, aber in mir alle Techniken besitze.
So ging es über die Jahre, ich machte etliche Ausbildungen in Massagen, da dies mein Schwergebiet war und begann immer mehr Menschen zu helfen. Irgendwann verstand ich, dass aber bestimmte Heilungen über die Massagen anatomisch nicht möglich waren. Also musste ich zugeben, bestimmte Fähigkeiten zu besitzen. Man sagte mir dies schon oft, meine Hände wurden fast immer heiß und häufig bekam ich besondere Gefühle vermittelt, doch ich wollte es nicht glauben. Für mich gehörte ich nicht zu jenen Menschen, die bestimmte Fähigkeiten haben.
Meine Entwicklung war bestimmt nicht die leichteste. Viele Erfahrungen, die Leid, Schmerz und Tränen kosteten, brachten mich zu dem, was ich heute bin. Ich möchte nicht ins Detail gehen, aber eines möchte ich sagen: Meine körperlichen Schmerzen waren so groß, dass ich beinahe dabei war, meinen Beruf als Masseurin aufzugeben. Bis ich verstehen musste, dass es nicht mehr notwendig war, mit Kraft zu massieren.


Und so begann mein Beruf als Pranatherapeutin. Zuerst testete ich meine Hand nur so nebenbei bei den Kunden und beobachtete die Reaktion. Dann, mit der Zeit, bekam ich immer mehr Bestätigungen, der Körperpilz verschwand, der Fußschweiß ebenso, die Warzen weggeblasen, von der Migräne befreit. Dies nur in 5 Minuten Handauflegen.
In all den Jahren, machte ich stets Schulungen für Massagen, davon waren viele, bei denen ich nicht nur Techniken, sondern auch mich selbst heilen und verstehen lernte.

Während einer Phase des tiefen Leidens, entdeckte ich meine alte Fähigkeit als Medium wieder. Ich sah einer Frau im TV zu, wie sie über Telepathie wichtige Informationen niederschrieb, die einer Dame am Telefon weitergegeben wurden. Für mich war das so faszinierend, dass ich es selbst versuchen wollte. Anfangs hatte ich große Angst, denn ich glaubte, dass der Geist, der durch mich dann sprechen würde, nicht mehr von meinem Körper raus ging und ich infolgedessen für verrückt erklärt würde. Doch nach einigen Wochen überlegen, war die Neugierde größer als die Angst.
Und siehe da, mit dem zweiten Versuch gelang es mir. Ich hatte ein weißes Blatt Papier vor mir, einen Stift in der Hand und plötzlich, mit geschlossenen Augen fing ich etwas an zu kritzeln. Was ich aber nicht gleich verstand, erst nach einigen Tagen kam ich dahinter, dass ich durch meine Handbewegungen, die nicht von mir gelenkt wurden, Buchstaben schrieb, die schließlich Wörter bzw. Sätze ergaben.
Bald konnte ich eine Kommunikation führen. Auf Fragen jeder Art, erhielt ich stets liebevolle Antworten.
Kurz darauf fing ich wieder an zu sehen.
Heute weiß ich, dass ich mit meinen Geistigen Helfern, Engeln und verstorbenen Seelen sprechen kann.

Ich bin ein Medium, das heißt ich bin in Verbindung, durch mich wird gesprochen. Ich kann somit vielen Menschen Rat geben bzw. bei der Trauer durch plötzlich von uns gegangenen Menschen Hilfe leisten kann.
Viele Bücher, Meditationen, Gespräche, Familenaufstellungen, weitere Kurse, bis hin zu Kineosologie halfen mir sehr. Irgendwann entdeckte ich die Besteller „Gespräche mit Gott“ geschrieben vom Medium Neal Donald Walsch. Endlich fand ich das, was ich schon immer suchte. Ich war von seinen Büchern so begeistert, dass ich mich für ein Seminar bei diesem außergewöhnlichen Mann anmeldete. Von da an wusste ich, dass ich mir nichts einbildete und dass ich durch und durch bei normalem Verstand war. Dass ich ein Wachtrancemedium bin und mir die Gaben in die Wiege gelegt wurden, Menschen zur Genesung zu verhelfen, bei fast jedem Problem, den Röntgenblick zu besitzen und damit Blockaden zu lokalisieren und oft zu lösen und durch das geistige Sehen und Hören mit Rat zur Seite zu stehe. Ich habe bereits Sprachen gesprochen, die ich noch nie hörte und mache oft Aussagen, die ich niemals zuvor las. Diese Fähigkeiten haben nur sehr wenige Menschen gekoppelt und ich merke, dass sich diese immer mehr entfalten. Ich freue mich auf diesen weiteren Weg meiner Erfahrungen und diese mit Ihnen teilen zu dürfen.



In meinen Behandlungen integriere ich meistens all meine Fähigkeiten, doch diese sollten den ärztlichen Besuch nicht ersetzen.
Angst haben nur jene davor, die ihre Wahrheit nicht erkennen wollen.



 

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